Weimaraner langhaar

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Wesen, Haltung

   

Vor allem in den Vereinigten Staaten ist der Weimaraner sehr beliebt. Sowohl Privatleute als auch Polizei setzen ihn als Wach- und Schutzhund ein. In Europa dagegen hat er immer noch etwas das Image eines High-Society-Hundes, der nur von Snobs und Schickimickis gehalten wird. Schade, denn den Jägern entgeht so einiges, da der Weimaraner ein passionierter Jagdhund ist. Er spürt alles auf, erforscht ein bestimmtes Gebiet so lange, bis er Wild gefunden hat - und das in jedem Gelände -. Da er wenig friert, sehr wachsam ist und gut gehorcht, stürzt er sich ohne zu zögern auch ins Wasser. Sein kurzes, dichtes Fell schützt ihn vor Kälte und Feuchtigkeit. Hat er eine Ente einmal im Maul, achtet er darauf, ihr keine Feder zu krümmen und bringt sie unversehrt zu seinem Herrchen. Er ist zwar etwas langsamer als andere deutsche Vorstehhunde, eignet sich dafür aber auch für das Apportieren bereits verletzter Wildtiere.


Als Familienhund kann der Weimaraner Freude bereiten. Er ist liebenswürdig, ausgeglichen, lebhaft, wachsam, aber nicht laut, macht keinerlei Schwierigkeiten und aus jeder Situation das Beste! Was er jedoch nicht mag, ist Lärm, Trubel und autoritäres Gehabe. Wenn Herrchen oder Frauchen häufig nervös sind oder ihn grob behandeln, zeigt er sich durchaus auch mal von seiner schlechten Seite. Gewöhnlich aber liebt und schätzt er seinen Menschen von Herzen, und wem er vertraut, dem gehorcht er auch. Hin und wieder neigen Weimaraner zu Dominanzverhalten; dennoch gibt es selten Probleme mit Artgenossen, denn Aggressivität ist diesem Hund fremd.


Der Rüde kann bis zu 70 cm groß werden. Klar, dass ein Garten für diesen Hund ideal wäre. Wenn man ihm das nicht bieten kann, macht man mit ihm viele und lange Spaziergänge. Dann wird er sich zu Hause friedlich in sein Korb legen. Sein Revier kennt er genau. Und wenn man ihm das Schlafzimmer verbietet, wird er sich ganz bestimmt daran halten.